Das Persönliche Budget

 

Einige unserer ALS-Betroffenen habe das sogenannte Persönliche Budget beantragt und sind hochzufrieden mit dieser seit 1. Januar 2008 bestehenden Maßnahme. Gerade, wenn es um die 24-Stunden-Pflege geht, möchte man z.B. doch selbstbestimmt entscheiden, wen man rund um die Uhr um sich hat und von wem man gepflegt werden möchte. Somit wird letztendlich nicht nur die Lebensqualität des Betroffenen erheblich gebessert, sondern auch die gesamte Pflegesituation und die Angehörigen entlastet.

Was ist das Persönliche Budget genau?

Mit einem Persönlichen Budget (in Form einer Geldleistung oder eines Gutscheines) können behinderte oder kranke Menschen Leistungen zur Teilhabe selbständig erwerben und bezahlen. Es ergänzt die bisher üblichen Dienst- oder Sachleistungen. 

Welches Ziel hat diese Maßnahme?

Betroffene sollen selbst entscheiden, wann, wo, wie und von wem sie Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen. Mit dem Persönlichen Budget werden sie zu Käufern, Kunden und sogar auch zu Arbeitgebern (z.B. Anstellung des Pflegedienstes etc). Damit erhalten sie mehr Einfluss auf die Art der Leistungserbringung in jeglicher Hinsicht.

Weitere Informationen!

Eine umfassende Erläuterung zum Thema Persönliches Budget, Tipps und hilfreiche Informationen zur Beantragung finden sich auf der Webseite des Berliner ALS-Vereins  ALS-mobil e.V. : Ein persönlicher Erfahrungsbericht sowie eine Checkliste, beides zusammengestellt von Jan Grabowski, geben umfangreiche Unterstützung zur Beantragung und Umsetzung des Persönliches Budgets.

Gerne können Sie sich bei Fragen auch direkt an Herrn Grabowski wenden unter folgender Email-Adresse:

 jan.grabowski@als-mobil.de

 

 

Ebenso können Sie unseren Partner SeBeKo-Sebstbestimmung | Begleitung | Kooperation aus Leverkusen kontaktieren: Auch hier stehen Ihnen Herr und Frau Gumbrich bei Fragen jederzeit zur Verfügung!

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